
Der Viehscheid ist ein besonderes Highlight im Allgäu. Circa 20.000 Zuschauer sind dabei wenn die Hirten mit ihren Herden ins Tal zurückkehren und das Ende des Alpsommers feiern.


In Oberstdorf werden ab 09:30 Uhr rund 1000 Tiere erwartet, die ihre Sommerfrische auf den Alpen Bierenwang, Taufersberg, Haldenwang, Rappenalpe und Biberalpe verlassen und zum Nordic Zentrum im Ried getrieben werden. Viele Tausende Schaulustige empfangen die Heimkehrer am Scheidplatz, wo die geschmückten Tiere sortiert, aufgerufen und ihren Besitzern zurückgegeben werden.
Bitte respektiert zur eigenen Sicherheit und zur Sicherheit der Tiere, der Mitwirkenden und des Ablaufs alle Absperrungen und haltet Abstand zu den Tieren.
Danach wird gefeiert: Im Festzelt bei Blasmusik der Musikkapelle Oberstdorf, Bier in Maßkrügen und Scheidwurst.
Am Scheidplatz im Nordic Zentrum stehen einige kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung. Eine Anreise zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen. Vom Bahnhof Oberstdorf fahren auch Pendelbusse zum Renksteg.

Die „Wilden Mändle“ waren einst im gesamten Alpenraum verbreitet von Hochsavoyen bis zur Tatra, von den Dolomiten bis in den Harz und den Thüringer Wald. Zahlreiche Sagen und Überlieferungen ranken sich um diese geheimnisvollen Gestalten. Heute jedoch hat sich der Wilde-Mändle-Tanz nur noch in Oberstdorf erhalten, geschützt von den abgelegenen Tälern der Allgäuer Alpen.
Früher wurde die Musik des Tanzes mit Trommeln, Schwegelpfeifen und verschiedenen Schlaginstrumenten gespielt. Sie zeichnete sich durch einen ungewöhnlichen Wechsel von lebhaftem Allegro und getragenem Andante aus. Erst im Jahr 1811 schrieb der Oberstdorfer Lehrer Jos. Ant. Bach diese ursprünglich mündlich überlieferte Musik in Noten nieder.
Auch die Bewegungen der Tänzer sind außergewöhnlich. In kraftvollen, rhythmischen Sprüngen betreten sie die Bühne, erscheinen zunächst geheimnisvoll, verschwinden wieder und entfalten schließlich in 17 unterschiedlichen Szenen einen eindrucksvollen Huldigungs- und Fruchtbarkeitstanz.
Ebenso rätselhaft wie der Tanz selbst ist die Kleidung. Die Gewänder bestehen aus sogenanntem „Tannenbart“, einer Moosflechte, die in Höhenlagen über 1.500 Metern im Bergwald wächst. Sie verhüllt die Tänzer vollständig, sodass nur die Augen sichtbar bleiben. Um die Hüfte tragen sie einen Gürtel aus frischen Tannenzweigen, auf dem Kopf einen Kranz aus Stechpalmenblättern.
In der Schlussszene schenkt der König Met aus, bevor gemeinsam das Wilde-Mändle-Lied erklingt. Die besondere Musik, die eigenartigen Bewegungen und das charakteristische Bühnenbild versetzen die Zuschauer in eine längst vergangene Zeit, in eine Welt, deren Leben wir heute nur noch erahnen können.
Tickets bei eventim.de sowie in der Touristinformation im Oberstdorf Haus

Ca. 300 Marktstände bieten von ca. 8 bis 18 Uhr dem Besucher alles für Haushalt, Garten und Gewerbe, ebenso wie Textilien, Spielwaren, Töpferwaren, Blumen und vieles mehr.

Die „Wilden Mändle“ waren einst im gesamten Alpenraum verbreitet von Hochsavoyen bis zur Tatra, von den Dolomiten bis in den Harz und den Thüringer Wald. Zahlreiche Sagen und Überlieferungen ranken sich um diese geheimnisvollen Gestalten. Heute jedoch hat sich der Wilde-Mändle-Tanz nur noch in Oberstdorf erhalten, geschützt von den abgelegenen Tälern der Allgäuer Alpen.
Früher wurde die Musik des Tanzes mit Trommeln, Schwegelpfeifen und verschiedenen Schlaginstrumenten gespielt. Sie zeichnete sich durch einen ungewöhnlichen Wechsel von lebhaftem Allegro und getragenem Andante aus. Erst im Jahr 1811 schrieb der Oberstdorfer Lehrer Jos. Ant. Bach diese ursprünglich mündlich überlieferte Musik in Noten nieder.
Auch die Bewegungen der Tänzer sind außergewöhnlich. In kraftvollen, rhythmischen Sprüngen betreten sie die Bühne, erscheinen zunächst geheimnisvoll, verschwinden wieder und entfalten schließlich in 17 unterschiedlichen Szenen einen eindrucksvollen Huldigungs- und Fruchtbarkeitstanz.
Ebenso rätselhaft wie der Tanz selbst ist die Kleidung. Die Gewänder bestehen aus sogenanntem „Tannenbart“, einer Moosflechte, die in Höhenlagen über 1.500 Metern im Bergwald wächst. Sie verhüllt die Tänzer vollständig, sodass nur die Augen sichtbar bleiben. Um die Hüfte tragen sie einen Gürtel aus frischen Tannenzweigen, auf dem Kopf einen Kranz aus Stechpalmenblättern.
In der Schlussszene schenkt der König Met aus, bevor gemeinsam das Wilde-Mändle-Lied erklingt. Die besondere Musik, die eigenartigen Bewegungen und das charakteristische Bühnenbild versetzen die Zuschauer in eine längst vergangene Zeit, in eine Welt, deren Leben wir heute nur noch erahnen können.
Tickets bei eventim.de sowie in der Touristinformation im Oberstdorf Haus