
Der Viehscheid ist ein besonderes Highlight im Allgäu. Circa 20.000 Zuschauer sind dabei wenn die Hirten mit ihren Herden ins Tal zurückkehren und das Ende des Alpsommers feiern.


WM im Blick
Mit Blick auf die Weltmeisterschaften 2027 in stellen viele der teilnehmenden Nationen hier erstmals ihre neuen Programme vor – ein echter Vorgeschmack auf das, was im kommenden Winter sportlich bevorsteht.
Als Teil der renommierten ISU Challenger Series zählt die Trophy zu den weltweit bedeutendsten Wettkämpfen im Eiskunstlauf. Sie ist nach den Grand-Prix-Wettbewerben das höchste internationale Format - und gleichzeitig eines mit der längsten Tradition: Seit 1969 wird dieses Event in Oberstdorf ausgetragen - leidenschaftlich, sportlich und unvergesslich.

Die „Wilden Mändle“ waren einst im gesamten Alpenraum verbreitet von Hochsavoyen bis zur Tatra, von den Dolomiten bis in den Harz und den Thüringer Wald. Zahlreiche Sagen und Überlieferungen ranken sich um diese geheimnisvollen Gestalten. Heute jedoch hat sich der Wilde-Mändle-Tanz nur noch in Oberstdorf erhalten, geschützt von den abgelegenen Tälern der Allgäuer Alpen.
Früher wurde die Musik des Tanzes mit Trommeln, Schwegelpfeifen und verschiedenen Schlaginstrumenten gespielt. Sie zeichnete sich durch einen ungewöhnlichen Wechsel von lebhaftem Allegro und getragenem Andante aus. Erst im Jahr 1811 schrieb der Oberstdorfer Lehrer Jos. Ant. Bach diese ursprünglich mündlich überlieferte Musik in Noten nieder.
Auch die Bewegungen der Tänzer sind außergewöhnlich. In kraftvollen, rhythmischen Sprüngen betreten sie die Bühne, erscheinen zunächst geheimnisvoll, verschwinden wieder und entfalten schließlich in 17 unterschiedlichen Szenen einen eindrucksvollen Huldigungs- und Fruchtbarkeitstanz.
Ebenso rätselhaft wie der Tanz selbst ist die Kleidung. Die Gewänder bestehen aus sogenanntem „Tannenbart“, einer Moosflechte, die in Höhenlagen über 1.500 Metern im Bergwald wächst. Sie verhüllt die Tänzer vollständig, sodass nur die Augen sichtbar bleiben. Um die Hüfte tragen sie einen Gürtel aus frischen Tannenzweigen, auf dem Kopf einen Kranz aus Stechpalmenblättern.
In der Schlussszene schenkt der König Met aus, bevor gemeinsam das Wilde-Mändle-Lied erklingt. Die besondere Musik, die eigenartigen Bewegungen und das charakteristische Bühnenbild versetzen die Zuschauer in eine längst vergangene Zeit, in eine Welt, deren Leben wir heute nur noch erahnen können.
Tickets bei eventim.de sowie in der Touristinformation im Oberstdorf Haus

Vom Oberstdorf Haus bis hin zum Marktplatz.
Freut Euch auf ein buntes Programm mit vielen Kostproben heimischer Produkte.
Darunter finden sich neben dem hervorragenden Käse aus dem Allgäu auch viele andere Spezialitäten aus der Region und bäuerliches Kunsthandwerk.
Zusätzlich erwartet Euch ein tolles musikalisches Rahmenprogramm im Pavillon.

Ca. 300 Marktstände bieten von ca. 8 bis 18 Uhr dem Besucher alles für Haushalt, Garten und Gewerbe, ebenso wie Textilien, Spielwaren, Töpferwaren, Blumen und vieles mehr.
Der Gallusmarkt ist weit mehr als nur ein Einkaufstag. Er ist gelebte Tradition und ein fester Termin im Oberstdorfer Herbst. Schon früh am Morgen füllt sich die Fußgängerzone mit Marktständen, an denen nach Herzenslust gestöbert und entdeckt werden kann. Zwischen praktischen Alltagshelfern, regionalen Spezialitäten, Kleidung und allerlei Nützlichem findet sich oft auch das eine oder andere, von dem man vorher gar nicht wusste, dass man es unbedingt braucht.
Für Kinder sind natürlich die Spielzeugstände das Highlight. Mit leuchtenden Augen wird geschaut, ausprobiert und der eine oder andere Wunsch geäußert. Ebenso traditionell gehört der Losverkauf am Stand der Bergwacht dazu.
Genau diese Mischung aus Markttrubel, kleinen Entdeckungen und liebgewonnenen Traditionen macht den Gallusmarkt Jahr für Jahr zu einem besonderen Erlebnis für die ganze Familie.