Hirte und Kranzrind
Hirte und Kranzrind
Die Herden kehren zurück ins Tal
Die Herden kehren zurück ins Tal
Kranzkuh
Kranzkuh

Viehscheid

Der Viehscheid ist ein besonderes Highlight in Oberstdorf und im Allgäu. Tausende Glocken läuten das Ende des Alpsommers ein. Circa 20.000 Zuschauer sind dabei wenn die Hirten mit ihren Herden ins Tal zurückkehren und das Ende des Alpsommers feiern.

Tradition im Alpsommer

Mit Beginn des Sommers wird im Allgäu das Vieh in die Berge gebracht. Die grünen, saftigen Almwiesen tragen zum Wachstum der Tiere bei und sorgen für besonders gute Milch. Circa 100 Tage lang sind die Hirten mit ihren Herden einsam in den Bergen. Stehen mit Sonnenaufgang auf und kümmern sich um die Tiere. Wenn in dieser Zeit kein Unfall geschieht und alle Tiere überleben, darf der Hirte seine Herde mit einer auffällig geschmückten Kranzkuh voran ins Tal bringen.

Der Viehscheid im Allgäu ist ein großes Spektakel für Jung und Alt. Viele Gäste zieht es allein deswegen zu uns nach Oberstdorf.

In Oberstdorf kommen jedes Jahr am 13. September im Laufe des Vormittags (ab ca. 09 Uhr/9.30 Uhr) die Hirten von ihren Alpen mit dem Vieh nacheinander ins Tal. Das Vieh wird dann an ihre Besitzer verteilt. Diese Rückgabe ist ein besonderes Schauspiel.

Für das leibliche Wohl und Unterhaltung ist im Festzelt ausreichend gesorgt. Der Viehscheidplatz in Oberstdorf befindet sich am Ried (Renksteg), am südlichen Ortsrand von Oberstdorf. Bis zu 20.000 Besucher verfolgen am Oberstdorfer Scheidplatz im Ried die Rückkehr von über 1.000 Stück Vieh von den Alpen Bierenwang, Taufersberg, Haldenwang, Rappenalpe, Biberalpe und Traufbergalpe.

Am besten ist es zu Fuß, mit dem Rad, der Kutsche oder dem Bus zum Scheidplatz zu fahren: Pendelbusse gehen von Oberstdorf Bahnhof zum Renksteg ab 8:00 Uhr.
Stellwagenfahrten vom Megèver Platz zum Renksteg ab 9:00 Uhr.

Weitere Viehscheid-Termine im Allgäu

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