Der Ifen ist im Sommer wie im Winter mein absoluter Lieblingsberg. Die Wanderung zum Gottesackerplateau ist einfach toll! Das müssen Sie gesehen haben.
Ihre Gastgeberin
Susanne Reisigl

Der Ifen ist im Sommer wie im Winter mein absoluter Lieblingsberg. Die Wanderung zum Gottesackerplateau ist einfach toll! Das müssen Sie gesehen haben.
Ihre Gastgeberin
Susanne Reisigl


Lara Maria hat zum ersten Mal einen Skikurs belegt und fährt heute ein Rennen. Ihr macht das Skifahren richtig viel Spaß! Die beiden sind schon zum 4. Mal in der Oberstdorfer Ferienwelt.


Der Ifen (2.228 m) mit seinen spektakulären Felsen und dem eindrucksvollen Gottesackerplateau ist ein Dorado für Wanderer. Im Sommer ist die Mittelstation der Sesselbahn auf 1.586 Meter Höhe Ausgangspunkt vieler Wanderungen.
Das Gottesackerplateau ist einzigartig: ein 10 Quadratkilometer großes Karstgebiet mit Steinfeldern und schroffen Gesteinsformationen, das über Jahrmillionen durch die Kraft der Niederschläge entstanden ist.
Im Winter bietet der Ifen ein weiträumiges Skigebiet mit langen Abfahrten und gemütlichen Familienpisten für Anfänger. Aber auch die Skispezialisten kommen mit den anspruchsvollen Steilhängen nicht zu kurz.
Ein richtiger Spaß im Winter sind die Rodelbahnen am Gaisbühlift und an der Bergstation.
Von der Bergstation an der Ifenhütte (1600 Meter) führt der Weg in mehreren Kehren hinauf in die Ifenmulde. Hier bis zum Wegabzweig an der einzigen Wasserquelle. Der Beschilderung folgend rechts weiter, links führt der Weg zum Ifen.
Auf dem Weiterweg heftet sich der Blick an den dominanten Ifen, auf dem Serpentinenweg hinauf zum Ifen-Plateau sind meist zahlreiche Wanderer auszumachen. In Richtung Hahnenköpfle ist bald die Bergstation der Hahnenköpflebahn (nur Winterbetrieb) sichtbar. Hier befindet sich auch der Bergadler, der an Schönwettertagen geöffnet ist und eine kleine Speisekarte anbietet.
Wer noch Lust zu weiteren Unternehmungen hat, kann den Hahnenköpfle-Gipfel in gut 20 Minuten ansteuern, dort dann über die kurze Runde auf dem Karstrundwanderweg zurück zur Bergstation gelangen oder die große Tour über das Gottesackerplateau starten.
Die Panoramasicht zu den Bergen der Allgäuer und Lechtaler Alpen sowie des Bregenzerwald, zu den Schweizer Bergen und zum Bodensee belohnt die Besteigung des Hahnenköpfles (2085m) auf jeden Fall. Sie befinden sich hier am Rand des ca. 10 Quadratkilometer großen Karstplateau Gottesacker. Schauen Sie sich die verkarsteten Steinfelder mit den beeindruckenden Dolinen ganz aus der Nähe an, doch Trittsicherheit ist geboten.
Dauer: 1 1/2 Stunden
Weitere Wandertipps bekommen Sie unter Das Höchste.